Hei, Leute. Hier ist Sa`el direkt vom Mutterschiff.
Bei dem Weiterschreiben meiner FF Der Taelon und die Diebin ist mir eine neue vage Idee gekommen und in der Nacht entwickelte sich diese zu einem lebhaften Traum.
Meiner Meinung nach gibt es zwei Möglichkeiten für einen Menschen zum Taelon zu werden.
Die erste sage ich euch nicht, da sonst meine erste FF ihre Spannung verlieren würde und die zweite, nun das werdet ihr hier sehen. Ich wünsche euch jedenfalls viel Vergnügen. Diese FF hat übrigens nichts mit der ersten zu tun. Ich wünsche nun viel Spaß.
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Die Diebin und der Taelon – Begegnung zweier Welten oder Shab`ra!, oh verdammter Mist!
Es gibt sicher vieles in der Geschichte der Menschheit, dass man als durchaus interessant und einzigartig bezeichnen kann.
•Die Entdeckung männlicher Höhlenmenschen, dass das seltsame Wesen neben ihnen ein weibliches Wesen zum Bespringen und nichts zum Essen darstellte
•Die Entdeckung, dass man seine Mitmenschen besser umbringen konnte, wenn man den Stein schärfte
•Dass man sie noch schneller umbrachte, wenn man statt des Steins einen angespitzten Stock benutzte
•Dass Eisen sich noch besser dazu eignete
•Dass das Klauen der Techniken der anderen Kreaturen viel bringen konnte
•Das man auch Fliegen konnte, wenn man keine Flügel besaß
•Dass man Massenmorde viel besser mit Bomben, als mit einem Heer begehen konnte
Aber das einzigartigste dürfte wohl die Landung einer außerirdischen Spezies, genannt die Taelons, im Jahre 2008 des Herrn gewesen sein.
Dieses Ereignis veränderte das Leben und Schicksal der Menschheit für immer.
Und das der Taelons noch gleich mit dazu.
Obwohl diese das ja eigentlich gar nicht wollten.
Pech gehabt!
Prolog
Schneller! Sie musste schneller sein! „Sucht überall, irgendwo muss sie sein!“ Sie wurde langsamer und versuchte zu schleichen, doch sie trat auf einen Ast. Es knackte laut und ruckartig drehten sich die Köpfe ihrer Verfolger in ihre Richtung. Sekundenschnell flogen ihr Energiegeschosse um die Ohren und sie rannte los. Sie drückte den Korb und seinen wertvollen Inhalt näher an ihre Brust und rannte schneller, ein Geschoss streifte sie und mit einem schmerzerfüllten Keuchen ging sie zu Boden, der Korb rutschte aus ihrer Hand.
Die Wunde ignorierend rappelte sie sich auf und schnappte sich den Korb, einen kurzen Blick hinein werfend, ob es dem Inhalt gut ging. Dann rannte sie weiter. Da! Der dunkle Wald lichtete sich und in der Ferne war eine kleine Siedlung zu erkennen! Ein kleiner Funken der Hoffnung entzündete sich in ihrer Brust. Sie könnte es schaffen. Ein weiteres Geschoss streifte sie und ihre Hoffnung schwand. Ihr Blick wurde neblig und der massive Blutverlust machte sich bemerkbar. Doch sie gab nicht auf. Ein kurzer Blick in den Korb bekräftigte sie in ihrer Entscheidung. Grimmig wandelte sich ihr stolpernder Gang wieder in einen schnellen Lauf. Sie schlug Haken, sprang über umgestürzte Stämme hinweg, tat alles nur Erdenkliche, um ein wenig Abstand zwischen sich und ihre Verfolger zu bringen. Endlich erreichte sie die Siedlung, doch bis sie hier ein Portal gefunden hatte, würde es zu spät sein. Ihr blieb nur eine einzige Möglichkeit, auch wenn ihr diese nicht sehr gefiel.
Sie rannte und warf den Korb mit Schwung von sich. Er landete punktgenau vor dem Eingang eines Hauses. „Ich hoffe, dass dort eine gute Seele wohnt, die dich beschützen kann, denn ich kann es nicht.“ Eine Träne wegwischend stürmte sie weiter die dunklen Straßen entlang. Auf einmal tauchte ein Arm auf aus der Dunkelheit und sie wurde niedergestreckt. Ächzend versuchte sie sich zu erheben, doch die Sohle eines Stiefels stellte sich auf ihre Brust und drückte sie nach unten.
Das Knistern eines Funkgerätes war zu hören. „Boss, ich hab die Schlampe, die Ware trägt sie nicht bei sich.“ Knisternd wurde geantwortet. „Verstanden, Boss, wird gemacht.“ Der unbekannte Sprecher wandte sich zu den anderen, die aus der Dunkelheit kamen. „Was sollen wir machen?“ „Der Boss will, dass diese…“, er drückte den Absatz seines Stiefels in ihre blutende Wunde und drehte ihn, sodass sie qualvoll schrie, „verräterische Schlampe ins Versteck gebracht und dort bearbeitet wird und verrät, wo sie die Ware versteckt hat. Dann soll sie übertreten...“ Er beugte sich zu ihr runter und packte sie an den Haaren. Qualvoll riss er ihren Kopf nach oben. Genüsslich flüsterte er in ihr Ohr: „und zwar auf die lange, qualvolle Weise. Du wirst am eigenen Leib erfahren, was wir mit Verrätern anstellen, Süße.“
Er erhob sich und zog sie mit sich nach oben. Sie keuchte ob dieser Behandlung und es trieb ihr Tränen in die Augen. „Schafft sie weg!“ Mit diesen Worten schleuderte er sie in die Arme seiner Lakaien. Diese packten sie grob an den Schultern und schleiften sie in Richtung Portal. Während die Unbekannten sie ihrem grausamen Schicksal entgegen schleiften, öffneten sich ihre Augen. Furcht und Angst standen in den walnußbraunen Seelenspiegeln geschrieben, aber auch eine grimmige Entschlossenheit. Vielleicht würden sie sie brechen können und sie verlor ihr Leben, aber das alles war es wert, denn ein kostbares Leben hatte sie so gerettet aus den Klauen dieser Monster.
Langsam driftete sie ab in die Dunkelheit. Das Geräusch eines aktivierten Portals verhallte in der Nacht und fast nichts zeugte mehr von dem seltsamen Schauspiel, dass sich in dieser Nacht in einer kleinen Siedlung nahe Washington DC zugetragen hatte.
Außer ein kleines verdecktes Körbchen, dass unschuldig vor dem Eingang eines kleinen Häuschens stand und eine erschreckte Bewohnerin, die aufgrund ihres leichten Schlafes aufgewacht und aus ihrem Bett gefallen war.
Nicht wissend, dass ihr gesamtes Leben sich gleich für immer veränderte.