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Ma'els Erbe
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Zira Offline
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Beitrag: #1
Ma'els Erbe
Die Fortsetzung von "Neue Freunde" ist da!!! Freuen Ich hoffe es kommt gut an ... *gespannt bin*
Hier bitte, das erste Stückchen:




Es wäre fast ein Tag wie jeder andere geworden seit das dritte Relikt bei den Taelons lag und Da’an inzwischen täglich mit Vorjak darüber verhandelte, wann und wo die Jaridians das gestohlene Relikt wieder rausrücken würden, um gemeinsam mit den Taelons alle drei gefundenen zusammenzuführen. Aber es kam ein bisschen anders.
Auf Cleos morgendlichem Weg zu Liams Kaffeemaschine, die jetzt in der Freiwilligenküche stand, weil der Major sich seit gut einem dreiviertel Jahr nicht mehr blicken hat lassen, fing Sandoval sie aus dem Hauptkorridor und nahm sie ihn die Zange. „Wir beide gehen heute ganz groß Frühstücken“, posaunte er und zerrte die Agentin ins nächste Portal.
„Ohne den Neuen?“
„Ohne den Neuen“, konnte Ron sie beruhigen.
Daraufhin ließ sich Cleo erstmal mitschleifen. Zum stehen, nein, eher sitzen, kamen die beiden erst wieder auf der Terrasse eines Cafès.
„Was ist denn los?“, wollte Cleo jetzt endlich wissen, nachdem sie ihren Hintern geparkt hatte.
Ronald rückte sich den Stuhl zurecht. „Die Synode!“ Er sah sich kurz um, ob sie vor Lauschangriffen geschützt waren, dann fuhr er fort: „Es besteht endlich eine absolute Mehrheit … dafür!“ Er grinste Agent Crystal an, der die Kinnlade runtergefallen war. Sie brachte nur ein staunendes „Wahnsinn“ hervor.
„Ja, allerdings!“
„Was darf ich Ihnen bringen?“, riss eine schwarz-gelb gekleidete Kellnerin beide kurz aus dem Wahnsinn.
„Das große Frühstück!“, bestellte Ron als erster. Wie unhöflich …
Cleo überlegte kurz. „Äääh…ein kleines … und einen Erdbeershake dazu, bitte.“ Die Kellnerin verschwand wieder.
„Widerlich“, verzog Ron das Gesicht, „sowas bezahl ich nicht.“
„Dann zahl ich es eben selbst!“ Cleo schenkte ihm einen missbilligenden Blick.
„Hey, nicht gleich so zickig, ich hab eine sehr schwierige Phase hinter mir, immerhin wurde ich überraschend Vater.“
„Jaaa, es gibt viele Männer, die ganz plötzlich zum Vater werden“, rollte sie mit den Augen und zog einen Mundwinkel hoch.
„Aber nicht so!“ Da hatte er verdammt nochmal recht.
Cleo seufzte. „Ich hatte es auch nicht grade leicht.“ Sie lehnte sich in ihrem Sessel zurück.
„Wieso? Sind Sie plötzlich Mutter geworden?“
Sie sah Sandoval schief an. „Nein, das hätte ich mitgekriegt. Trotzdem … ich dachte, meine Arbeitskollegen, oder Vorgesetzten“, sie schielte zu ihrem Gegenüber, „wären ganz normale Menschen. Doch dann stelle ich plötzlich fest, der eine ist ein halber Außerirdischer und der andere sein Vater. Wobei man Sie ansonsten eigentlich als relativ normal bezeichnen kann. Sowas muss man auch erst verarbeiten!“
Ron schmunzelte und beobachtete aus dem Augenwinkel schon das herannahende Frühstückstablett. Für diesen Moment herrschte Stille, bis die Kellnerin das Tablett abstellte und die Agenten ihr ein höfliches „Danke“ schenkten.
Cleo griff sofort nach ihrem Shake.
Ron konnte einfach nicht umher, den Erdbeershake zu kommentieren: „Sieht aus wie püriertes Schweinchen Babe.“
Die Agentin hielt mit dem Strohhalm im Mund inne. Püriertes Schwein … wie kam er nur auf sowas? Angeekelt von der Vorstellung stellte sie das Glas wieder zurück auf den Tisch.
„Tut mir leid“, musste Ron lachen, „aber ich konnte nicht widerstehen. Es ist so rosa.“
„Sie sind ja heute wirklich gut drauf, was?“
„Ja, obwohl ich schon bei Zo’or war … der mir dann allerdings auch gleich von den guten Neuigkeiten erzählt hat.“ Es knusperte und Krümel flogen. Ron hatte in ein Deluxe-Käsebrötchen gebissen (mit Salat und Tomate).
Nur gut, dass sie hier eine ruhige und vor Blicken geschützte Nische gefunden hatten. Man konnte sich mehr oder weniger über alles unterhalten, sofern man nicht gerade den Mund voll hatte.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 09.07.2010 20:52 von Zira.)
09.07.2010 20:25
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Veria Offline
Admin, Wandermaus und Baumbewohner

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Beitrag: #2
RE: Ma'els Erbe
(09.07.2010 20:25)Zi´ra schrieb: jump„Hey, nicht gleich so zickig, ich hab eine sehr schwierige Phase hinter mir, immerhin wurde ich überraschend Vater.“
Zerkugeln
Zu herrlich. Ich liebe es. Du hast es drauf.

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09.07.2010 20:46
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Shask Offline
Wollschaf und Baumbewohnerin

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Beitrag: #3
RE: Ma'els Erbe
Ja wie denn nun? Ja was denn nun?
Liam seit einem Dreivierteljahr nicht da?
Bin ich doof? Hab ich was verpasst?
uh..
Nagut, dann leg mal los. Ich bin schon sehr gespannt, was Ma'el unsere Freunde aus den Relikten feines basteln lässt.

Ronnie und Cleo zusammen sind witzig Lachen

Tipp- und Rechtschreibfehler sind absichtlich eingebaut und dienen der Belustigung des Lesers.
09.07.2010 20:49
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Zira Offline
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Beitrag: #4
RE: Ma'els Erbe
Danke ihr beiden! Freuen


„Erfahr ich jetzt aber bitte noch mehr über die Entscheidung der Synode?“, wurde Cleo neugierig. Sie konnte sich ja kaum vorstellen, dass … Nein, T’than war bestimmt einer von denen die dagegen waren.
Sandoval nahm einen Schluck Kaffee zur zwischenzeitlichen Stärkung, dann holte er Luft. „Zo’or sagt, die Synode gibt Da’an jetzt den Auftrag, mit den Jaridians einen geeigneten Ort zu vereinbaren. Ich denke, es wird so sein, dass am Ende die Synode bestimmen wird, ob ihr der Ort passt, oder nicht. Die Sache könnte sich also eventuell noch ein bisschen ziehen.“
„Und dann trifft die ganze Synode auf einen Jaridian?“, runzelte sie die Stirn, „Das ist doch unfair!“
„Die ganze sowieso nicht, da bin ich sicher. Vielleicht nur Da’an und Zo’or, das würde schon reichen.“
„Ja …“ Cleo entzweite ihr Croissant und fing an es auszuhöhlen. „Ich bin ja schon gespannt …“, murmelte sie vor sich hin, „… es klingt alles so ungewöhnlich einfach.“
„Eine Garantie gibt es natürlich nicht, aber hoffen wir mal dass es was wird.“ Ronald hoffte besonders stark. Durch seinen Sohn, Liam, wusste er jetzt nämlich auch, dass Siobhán nicht weit weg von ihm war. Sie hatte ihn sogar kurz sehen dürfen, als er noch von der Widerstandsärztin versorgt wurde. Davon wusste er auch nur, weil Cleo viel Kontakt zu Miss Palmer hatte. Es war jedenfalls schon mal beruhigend, sie lebend und in Sicherheit zu wissen, trotzdem wollte er die beiden jetzt gern sehen.
„Alles klar?“, riss Cleo ihn aus seinen Gedanken, aber da wusste sie auch schon Bescheid. „Sagen Sie nichts“, lächelte sie Ron dann an und seufzte leise, „das wird schon.“
„Hatten Sie wieder mal Kontakt zu ihm?“, wollte Ron wissen.
„Das letzte Mal vor zwei Wochen, davon wissen Sie ja“, antwortete Cleo, „Es geht beiden gut, wirklich, da bin ich sicher.“
Sandoval nickte seicht. Ganz sicher war es so, wie Crystal sagte. Es hätte sich bestimmt schon jemand gemeldet, wenn etwas nicht in Ordnung wäre, aber als Vater machte man sich eben Sorgen. „Danke übrigens für die Vermittlung.“
„Kein Problem“, lächelte sie, „aber Sie müssen sich wirklich nicht ständig dafür bedanken!“
„Naja, ich denke, es ist nicht selbstverständlich.“ Ron schüttete vorsichtig Zucker in sein Müsli. „Wissen Sie, ich war nie so der Typ für Freunde …“
„So ein Blödsinn! Was ist mit Frank?“ Autsch, da war es wieder. Cleos schlechtes Gewissen stach ihr mitten in die Brust – aber er meldete sich ja auch nie.
„Das ist lange her“, wehrte Ron ab, „und jetzt ist er ja weg.“
„Wissen Sie überhaupt wo er hin ist?“
Der Agent schüttelte den Kopf. Interessierte es ihn überhaupt? „Ich wurde nicht über den Kündigungsgrund aufgeklärt und er hat mir auch nicht gesagt, was er so vor hat. Bei Ihnen ist er ja offensichtlich nicht!“ Es war ihm klar, wie provozierend das für Cleo klingen musste.
„Bei seinen Eltern. Helfen, wegen Krankheit oder sowas“, antwortete sie knapp. Ein anderes Thema wäre jetzt gut. „Reden wir doch lieber wieder von den Taelons“, meinte sie dann hoffnungsvoll.
„Ich habe jetzt augenblicklich keine Lust mehr dazu“, grinste Ron spitzbübisch und lehnte sich mit der Müslischüssel zurück, „Haben Sie ihn schon mal besucht?“ Er schob sich einen Löffel voll Müsli in den Mund und stellte sich das Pärchen vor. Er war es Frank immer vergönnt gewesen, nicht umsonst hatte er ihn damals nach Cleos Entlassung ermutigt ihr seine Wohnung als Unterkunft anzubieten.
Die Agentin seufzte und suchte einen interessanten Punkt an der Decke.
„Wieso nicht?“, schmatzte Ron fast entrüstet.
„Hat sich nicht ergeben.“
„Aber Sie beide waren doch …“ Ein drohender Blick in seine Richtung verriet ihm, dass er jetzt besser aufhören sollte. „Trinken Sie jetzt wenigstens ihr Schweinchen, bezahlt werden muss es so oder so und es wär doch schade drum, nicht?“, grinste Ron.
Cleo musste doch wieder schmunzeln, griff verlegen nach ihrem Shake und zog sich eine Ladung durch den Strohhalm rein.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 10.07.2010 21:23 von Zira.)
10.07.2010 18:05
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Veria Offline
Admin, Wandermaus und Baumbewohner

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Beitrag: #5
RE: Ma'els Erbe
(10.07.2010 18:05)Zi´ra schrieb: jump„Hat sich nicht ergeben.“
Jedenfalls nur ein bisschen ... hihi.

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10.07.2010 20:57
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Shask Offline
Wollschaf und Baumbewohnerin

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Beitrag: #6
RE: Ma'els Erbe
Das mit dem Schweinchen gefällt mir - obwohl ich selebr jetzt wohl nie wieder Erdbeershake trinken kann ...

Gut gut, so einfach wird es sicherlich nicht, wie es sich bisher anhörte. Taelons und Jaridians sind einfach nicht dazu geschaffen sich ohne Zwischenkatastrophen zu vertragen Grinsen

Liam gehts offenbar gut ... aber wo steckt der?

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10.07.2010 21:57
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Zira Offline
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Beitrag: #7
RE: Ma'els Erbe
Och, Shask, tut mir leid wegen dem Erdbeershake! Grinsen
Wo Liam steckt kommt auch bald, keine Sorge. Lächeln



Als die Agenten gerade gut fertig mit frühstücken waren, rief Zo’or an und verlangte nach – Agent Crystal! Ja tatsächlich, der Synodenführer wollte ausnahmsweise mal nicht Sandoval in fünf Minuten auf der Brücke haben und das war dann doch etwas verwunderlich. Ron winkte die Kellnerin herbei um anschließend etwas Geld loszuwerden. „So, dann gehen wir mal.“ Er schob seine Geldbörse in die Gesäßtasche und dann ging’s für beide auf das Mutterschiff.
Ron ließ es sich nicht nehmen Crystal zu begleiten, er wollte wissen, warum Zo’or nicht ihn angefordert hatte. Cleo versuchte ihm das auch gar nicht auszureden, ob er sich ärgerte? Sah fast so aus und es amüsierte sie. Sie würde Sandoval schon nicht den Taelon wegnehmen, grinste sie in sich hinein.
„Da sind Sie ja endlich“, klang der Synodenführer ungeduldig, „und was wollen Sie, Agent Sandoval? Ich habe Sie nicht hergebeten!“
Ron fing sich einen verächtlichen Blick ein, er war tatsächlich nicht erwünscht, aber überhaupt nicht. Er musste sich schnell irgendwie rausreden. „Ich war zufällig mit Agent Crystal unterwegs und dachte …“
Sie könnten auch etwas für mich tun? Agent Crystal unterstützen? Einfach mal vorbeischauen?“, ergänzte der Synodenführer ironisch mit ein paar Auswahlmöglichkeiten. Der Agent fühlte sich sichtlich unwohl, also erlöste ihn Zo’or. „Nichts von all dem werden Sie tun, außerdem haben wir uns heute bereits unterhalten. Sie dürfen gehen!“
Ron zog ab, aber nicht ohne vorher Cleo noch mit dem “Aber-nachher-erzählen-Sie-mir-ALLES“- Blick zu streifen.
„Was kann ich für Sie tun, Zo’or?“, fragte die Agentin freundlich. Die Fingergymnastik des Taelons wirkte nervös, aber sie konnte sich auch fürchterlich täuschen, wann wusste sie schon mal, wie es einem Taelon wirklich ging?
Zo’or führte eine scheuchende Handbewegung aus, woraufhin drei Freiwillige geschlossen den Raum verließen. Er nahm nicht auf seinem Thron Platz, sondern blieb lediglich links von diesem stehen. „Es geht um Da’an“, sagte er dann, „er hat es geschafft, die Synode davon zu überzeugen, mit den Jaridians zusammenzuarbeiten.“
„Agent Sandoval hat mich darüber informiert, ja.“
Zo’ors Fassade schimmerte blau. „Aber ich bin nicht damit einverstanden!“, sagte er fest.
Cleo bekam ein seltsames Gefühl … Wollte Zo’or jetzt versuchen alles kaputt zu machen? Aber nein, warum sollte er ausgerechnet sie dann darüber in Kenntnis setzen. Da musste was anderes sein, vermutete die Agentin. „Ich fürchte, ich werde es der Synode nicht ausreden können.“
„Reden Sie es Da’an aus!“, fauchte Zo’or.
Wie bitte? Es war schlichtweg ein Ding der Unmöglichkeit Da’an etwas auszureden. Cleo kämpfte gegen ihren verdutzten Gesichtsausdruck an. „Ich …“, setzte sie an. Nein, es stand ihr nicht zu, ihm zu widersprechen. „Ich werde mit Da’an reden, … aber wieso …“
„Gerade Sie?“, beendete Zo‘or Agent Crystals Frage. „Sagt man Ihrem Geschlecht nicht nach, mehr Feingefühl zu besitzen? Wenden Sie es bei Da’an an.“ Das war seine letzte Hoffnung, denn ihm hörte sein Elter mittlerweile ja kaum noch richtig zu.
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 11.07.2010 14:05 von Zira.)
11.07.2010 13:32
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Veria Offline
Admin, Wandermaus und Baumbewohner

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Beitrag: #8
RE: Ma'els Erbe
Blinzeln

Sie soll in einem Gespräch von Frau zu, äh, zu Taelon selbigem das Beste, was dem Gemeinwesen seit Millionen Jahren passiert ist, ausreden? Zo'or ist unmöglich, echt.

Bin gespannt.

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11.07.2010 14:05
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Shask Offline
Wollschaf und Baumbewohnerin

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Beitrag: #9
RE: Ma'els Erbe
*kopf meets Tischplatte*
Zo'or spinnt. Hitzeschlag oder was?
*schimpft*
Aber Cleo wird Da'an garnichts ausreden. Dumme Idee...

Zitat:Sie würde Sandoval schon nicht den Taelon wegnehmen, grinste sie in sich hinein
Als ob irgendwer den haben wollte Grinsen
*Ausnahmen wegdrängt*

*gespannt wartet*

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11.07.2010 21:30
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Zira Offline
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Beitrag: #10
RE: Ma'els Erbe
Mit diesen Worten wurde die Agentin fort geschickt und ihr Weg führte sie schnurstracks in die Botschaft. Nein, diese Dumpfbacke war auch da! Cleo setzte ein falsches Lächeln auf und begrüßte Da’ans aktuellen Beschützer: „Guten Tag Lieutenant McCarthy.“ Ein Gespräch mit Da’an, so wie es Zo’or gewünscht hatte, konnte sie jetzt sowieso schon streichen.
„Agent, was wollen Sie denn?“, erhob McCarthy sich gemächlich von seinem Sessel, „Sie wissen doch wo die Kaffeemaschine steht, wenn ich mich recht entsinne, haben Sie sie damals sogar selbst weggetragen.“
Ja, hatte sie, und jetzt stand an dem Fleck ein Bild des Lieutenants. Nicht das einzige, er hatte mehr als genug davon hier rumstehen, mal eines auf einer Yacht, mal in einem Segelflugzeug, in einem Heißluftballon, sogar einen Spiegel hatte er am Schreibtisch stehen – dieser Kerl widerte sie an. Die Selbstverliebtheit Aron McCarthys sprang einem förmlich entgegen.
Aber Cleo lächelte einfach weiter, er konnte ja zum Glück keine Gedanken lesen. „Ich wollte mit Da’an sprechen, aber er ist ja nicht da wie ich sehe. Wissen Sie zufällig wann er wiederkommt?“ Sie versuchte sich im freundlichsten Ton den sie noch zustande brachte.
„Was wollen Sie denn von ihm? Vielleicht kann ich es ihm ausrichten?“
„Nein, ich muss mit ihm persönlich sprechen“, erwiderte Cleo fest.
McCarthy schlenderte grinsend hinter seinem Tisch hervor. „Zu Privat für mich?“
Cleo stöhnte innerlich entnervt. „Es ist einfach so!“
„Hören Sie“, wurde McCarthy ernst, „diese Wohnzimmerkultur, wie Sie sie mit meinem Vorgänger gepflegt hatten, gibt es nicht mehr. Ich lasse nicht zu, dass der Botschafter seine Zeit mit jedem kleinsten Blödsinn verschwenden muss.“
Blödsinn?“, entfuhr es der Agentin lautstark entrüstet, „Ich werde Ihnen gleich zeigen, was Blödsinn ist.“ Sie war drauf und dran ihm seine geliebten Bilder an den Kopf zu schmeißen. „Ich bin Companion-Agent und habe dem Botschafter etwas Wichtiges mitzuteilen, wenn Sie mir jetzt einfach sagen würden, wann Da’an wieder da sein wird?“
„Nun beruhigen Sie sich doch. Sie sind derart aufbrausend, dass man Sie als Risiko einstufen könnte“, bemerkte Aron.
„Risiko für was oder wen?“, runzelte Cleo irritiert die Stirn.
„Für die Companions natürlich“, gab ihr McCarthy ganz selbstverständlich zu verstehen, „Sie wirken unzurechnungsfähig, vielleicht stimmt etwas mit ihrem CVI nicht.“
In Cleo brodelte es. „Mit meinem CVI ist alles in Ordnung“, fauchte sie. Es war sinnlos sich mit diesem Typen auf eine Diskussion einzulassen, niemand mochte ihn und am allerwenigsten tat das die Agentin. „Wissen Sie was? Ich komme einfach später nochmal!“ Ein grimmiger Abschiedsblick und Cleo stolzierte aus dem Raum. Sie musste noch einmal kommen und dann war dieses eingebildete Etwas hoffentlich nicht da.
11.07.2010 22:19
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