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Handlung - Jagd
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Veria Offline
Admin, Wandermaus und Baumbewohner

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Handlung - Jagd
Kodriak war frei!
Das war ein Planet und die Architektur war nicht von violetten Bögen dominiert. Aber da er annehmen konnte, dass die Taelons über seine Spezies nur Schlechtes erzählt hatten, lief er besser in eine schmale Gasse, bevor ihn jemand wirklich wahrnehmen konnte. Es war ja doch überall gleich: Viele Leute lebten zwar beieinander, kümmerten sich aber doch primär um ihre eigenen Belange.
Er spürte nun den Schmerz, den ihm die Menschenfrau auf dem Schiff beigebracht hatte, aber er hielt seine Geschwindigkeit. Wenn er diese Siedlung verlassen konnte, wäre er vielleicht in der Lage, sich abseits durch Jagd am Leben zu halten. Auf Dauer war er mit dieser Lösung natürlich nicht zufrieden, aber erst musste er mehr über diese "Menschen" erfahren. Er erinnerte sich schaudernd daran, von einigen von dieser Spezies untersucht worden zu sein, aber da war natürlich viel mehr zu wissen.
Er hielt auf einen Wald zu, in dem er sich hoffentlich gut verstecken könnte, und blieb nicht am ersten Baumstamm stehen, er lief weiter, bis er dann doch schliesslich einen Schlafplatz wählte. Sein Schlaf währte allerdings nicht lange, er hörte etwas ... wie leises Schnaufen. Das waren Tiere, auf der Jagd ... nach ihm? Er lief los, vor ihnen davon, wobei er versuchte, selbst in dieser tiefdunklen Nacht nicht zu viele Spuren zu hinterlassen.
Einer der Hunde bellte kurz auf und siegnalisierte seinem Herrchen, dass er die Witterung von etwas aufgenommen hatte. Der Hundeführer winkte zu seinen acht Begleitern, diese kamen rasch zu ihm. Der Mann wies den Hund an, loszulaufen, was dieser auch tat. Die Männer folgtem dem Tier mit geringem Abstand. Die Beute floh eilig und schlug Haken. Der Hund war gut ausgebildet worden und so machte es ihm nichts aus, diese zickzack laufende Beute, zu verfolgen. Einer der Männer sah eine Bewegung hinter einem der Bäume, legte sein Gewehr an und versuchte zu zielen, was aber nicht besonders einfach war, das Dickicht der Bäume war einfach zu stark um genau zielen zu können. Er schoss trotzdem.
Kodriak hörte den Knall und warf sich zur Seite, getroffen war er nicht. Das waren nicht nur Tiere! Er wandte sich halb um, peilte nach dem lautesten Schnaufen, hob seine Hände und schoss zurück.
Der Schütze sah das Leuchten. 'Eine Tachenlampe?', dachte er. Nein! Das Leuchten kam näher! Er konnte gerade noch schnell genug reagieren und zur Seite springen. "Was war das?", rief er seinen Kameraden zu. Diese ignorierten ihn, um ihr Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und erwiderten das Feuer. Allerdings wusste der Jaridian sehr wohl, dass man durch einen Schuss die eigene Position preisgab, er war nicht wenig von jener Position abgewichen. Er schoss nicht wieder, er rannte davon. Er! Ein Krieger! Aber er kannte diese Welt und die Menschen nicht.
Einer der Männer griff nach seinem Funkgerät. "Hier Einheit Bravo! Haben Subjekt gesichtet! Bewegt sich in Richtung Norden! Haben Verfolgung aufgenommen!", rief er hektisch und in kurzen Sätzen.
"Verstanden", entgegnete eine Stimme am anderen Ende, "Brauchen Sie Verstärkung?"
"Positiv!", antwortete er und machte sich daran, den Anschluss an seine Kameraden nicht zu verlieren, die immer wieder auf den Flüchtigen schossen.
"Verstärkung ist unterwegs, Einheit Bravo, over."
Kodriak hatte das Gespräch nicht gehört, dafür war er zu weit entfernt, doch die Schüsse kamen ihm gefährlich nahe. Er hechtete hinter einen Baum, atmete tief durch und richtete seine Handflächen auf den Waldboden, auf den er dann so heiss wie möglich schoss. Vor den dann lodernden Flammen sprang er eiligst davon. Hoffentlich hielt das die Menschen und ihre Jagdtiere auf.
Die Hunde wichen erschrocken vor dem Feuer zurück, die Männer stoppten ebenfalls. Der Gruppenführer griff erneut zu seinem Funkgerät: "Hier Einheit Bravo! Ein Feuer versperrt uns den Weg! Ich wiederhole: Ein Feuer versperrt den Weg! Subjekt flieht weiter Richtung Norden!"
"Verstanden, Einheit Bravo!"

[[ Kodriak folgen ]]

Die zugesicherte Verstärkung näherte sich rasch dem Jaridian von Norden. Als sie ihn sahen, eröffneten sie sofort das Feuer, doch er warf sich offensichtlich zu Boden und sie trafen nicht. Er schoss zurück und floh, die Verfolger zeigten sich von der Gegenwehr ihrer Beute wenig beeindruckt. Sie verteilten sich, gingen hinter den Bäumen in Deckung und erwiderten das Feuer. Einer der Spürhunde wurde von einem solchen Leuchten getroffen, er begann zu jaulen und zu winseln und verendente kurz darauf kläglich.
"Verdammtes Drecksvieh!", fluchte einer der Soldaten. Er sprang aus seiner Deckung und begann wild auf den Jaridian zu feuern.
Dann sahen sie es: Ein weiteres Feuer! Der Gruppenführer nahm Kontakt zur Basis auf: "Hier Einheit Delta! Ein weiteres Feuer ist ausgebrochen! Wiederhole: Ein weiteres Feuer! Haben Sichtkontakt verloren! Erbitte Anweisungen!"
"Einheit Delta, Feuerwehr ist unterwegs!", antwortete der Mann am anderen Ende, "Halten Sie die Stellung! Wie sind Ihre Koordinaten?"
Der Soldat gab seine Koordinaten durch.
"Verstanden! Verstärkung wird von Westen anrücken! Halten Sie durch, Basis over." Der Soldat bedeutete seinen Kameraden in der für das Militär üblichen Zeichensprache, dass sie die Stellung halten sollten, und die Männer gehorchten, gingen ein Stück abseits des Feuers in Deckung und verhielten sich ruhig.
Zwei Lichter kamen auf sie zu, einer der Soldaten war daraufhin tot, noch bevor er wusste, wie ihm geschah, der andere sah den Lichtball kommen und wich im letzten Moment aus - wurde jedoch schwer am Arm verletzt und konnte einen Schmerzensschrei nicht unterdrücken. Die anderen hatten das Attentat auf ihre Kollegen bemerkt, verhielten sich jedoch ruhig und suchten mit ihren Augen die Umgebung ab. Aber der Rauch wurde immer dichter und ihr Sichtfeld schränkte sich immer weiter ein.
Dann hörten sie Sirenen. Die Feuerwehr war da und begann sofort mit den Löscharbeiten. Die Soldaten wurden unruhiger - rührten sich jedoch nicht. Dann gab ihnen ihr Gruppenführer ein Zeichen, worauf sich einige der Soldaten, denen das Feuer bereits gefährlich nahe gekommen war, geduckt zurück zogen, aber nur soweit, um sich gleich darauf wieder in Stellung zu bringen.
Sie hatten gerade noch rechzeitig ihre Stellung verlassen, denn genau da, wo sie eben noch gewesen waren, schlugen nur Sekunden später Lichtbälle große dreckspritzende Krater in den Boden. Die Männer atmeten alle erleichtert auf, aber zum Ausruhen blieb ihnen keine Zeit, denn soeben zischten erneut Lichtbälle aus dem dichten Rauch. Diesmal verfehlten sie allerdings ihr Ziel um Längen.
"Basis an alle Einheiten!", ertönte es aus dem Funkgerät, "Sofortiger Rückzug aus dem Brandgebiet! Der Brand breitet sich weiter aus! Ich wiederhole: Alle Einheiten sofort zurück ziehen!" Die Soldaten taten nichts lieber als das.

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HAI
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    VISIBLE "HAI WURLD!"
KTHXBYE
06.06.2009 22:02
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Veria Offline
Admin, Wandermaus und Baumbewohner

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Beitrag: #2
Re:Handlung - Jagd
'Na das war ja hervoragend gelaufen', dachte Sandoval abfällig. Der Tag hatte ja auch nicht sonderlich vielversprechend angefangen. Diese 'Jagd', wenn man sie denn so bezeichnen wollte, war alles andere als 'nach Plan' verlaufen. Einige sehr gute Offiziere waren getötet worden, das Feuer loderte immer noch, der Jaridian war entkommen, Captain Marquette ging nicht an ihr Global und zu allem Überfluß würde Zo'or ihm auch noch eine Standpauke halten. Aber vielleicht kam es gar nicht mehr dazu und Zo'or hatte das ganze vom Mutterschiff aus verfolgt und soeben seine Erschiessung angeordnet.
Wie dem auch sei, er hatte keineswegs vor, jetzt schon aufzugeben. Denn selbst wenn er die Schlacht verloren hatte, denn Krieg würde er nicht verlieren. Mit diesem Gedanken machte er sich daran, die Fahndung nach dem Jaridian einzuleiten. Als erstes nahm er Kontakt zu Lieutenant Beckett auf: "Lieutenant Beckett, ich benötige Ihre Unterstützung in einer dringenden Angelegenheit."
Sie sah kein bisschen müde aus, wenngleich der Pyjama deutlich machte, wo sie gerade gewesen war. "Agent Sandoval", lächelte sie freundlich, "Ich hatte nicht erwartet, wenngleich gehofft, von Ihnen einen nächtlichen Anruf zu bekommen. Worum geht es?"
"Nicht über Global, bitte kommen Sie hierher nach Washington, nach Forest Hills, ich gebe Ihnen die Koordinaten. Alles Weitere erfahren Sie, wenn Sie hier sind", gab er nur knapp zurück.
"Natürlich, wie Sie es wünschen, Agent Sandoval." Sie schmunzelte leicht und gab einen hübschen Augenaufschlag zum Besten, dann schob sie ihr Global zu und Sandovals war schwarz.
Gleich darauf wählte er die nächste Nummer. Es war die Nummer von Liam Kincaid. Dieser nahm auch fast sofort ab. Er war müde und nicht erfreut, Sandoval zu sehen. "Agent Sandoval. Schön Sie zu sehen, was gibt's?"
"Es ist etwas vorgefallen und ich benötige Ihre Unterstützung. Kommen Sie unverzüglich zu folgenden Koordinaten", er übermittelte Liam selbige und beendete die Verbindung. Als letztes verständigte er noch die örtliche Polizeidienststelle. Jede Untersützung war hilfreich, um dieses Theater baldmöglichst zu beenden.
Es dauerte alles andere als lange, bis sich das Portal aktivierte und Siobhán Beckett darin erschien. Kurz sah sie sich um, dann marschierte sie zum schwarzen Kleintransporter und begrüsste Sandoval freundlich lächelnd: "Ich bin hier, Sie können mir erklären, worum es geht, Agent Sandoval."
"Gut, dass Sie da sind", begrüßte er sie emotionslos. "Es geht um einen entflohenen Gefangenen," er zeigte ihr wie zuvor Lili das Abbild des Jaridian auf seinem Global."Es handelt sich bei dieser Kreatur ..."
"... um einen Jaridian, ich weiss", nickte Siobhán, "die Feinde der Taelons, sie verfügen über Shaqarava und sind sehr gefährlich. Das müssen Sie mir nicht sagen, ich bin ebenso informiert wie Sie."
Sandoval zog eine Augenbraue hoch, beließ es jedoch dabei. "Gut, dass Sie bereits informiert sind, das spart Zeit. Fakt ist, dass er uns entkommen ist und sich jetzt irgendwo in diesem Stadtteil aufhält. Dieses Viertel ist nun vollständig abgesperrt. An den Highways sind Kontrollanten im Einsatz, ich glaube zwar kaum, dass er so entkommen will, aber sicher ist sicher", begann er sie über die Lage in Kenntnis zu setzten. Doch die Aktivierung des Portals unterbrach ihn.
Liam hatte wesentlich länger als seine Mutter gebraucht um aus seiner Wohnung und zu den angegeben Koordinaten zu kommen. Dafür hatte er umso schneller verstanden, wo er hin musste und leistete kurz darauf Sandoval und Beckett Gesellschaft. "Hab ich was verpasst?"
Siobhán bedeutete mit einer knappen Handbewegung, dass das Sandovals Show war. Sie würde nur zusehen.
Er sah Liam nur kurz an und fuhr dann einfach fort: "Ich habe bereits Truppen beauftragt, in diesem Viertel zu patrouillieren. Die örtliche Polizei hat ebenfalls ihre Unterstützung zugesichert", er zeigte Liam das gleiche Bild, das er zuvor Beckett gezeigt hatte "Der Flüchtige, denn wir suchen, Major."
Irgendwie hatte der Angesprochene das Gefühl, Sandoval mochte ihn nicht. Das konnte er sich gar nicht erklären, aber um einen guten Eindruck zu machen nickte er pflichtbewusst.
"Der Jaridian ist gefährlich und hat schon einige Menschen getötet, also seien Sie vorsichtig!", wies er die beiden an. Im selben Moment meldete sich sein Global und forderte seine Aufmerksamkeit. Sandoval wollte gar nicht wissen, wer das war - aber er wusste es: Zo'or. Durch einen Blick auf das Display bestätigte sich eine Vermutung. Etwas widerwillig nahm er das Gespräch entgegen: "Ja, Zo'or."
"Agent Sandoval. Finden Sie sich auf der Brücke ein", erklang es aus dem Gerät.
Was auch immer Zo'or jetzt von ihm wollte, es war bestimmt nichts Gutes. Sandoval bestätigte nur mit einen kurz angebundenen "Jawohl, Zo'or" und begab sich zum Portal. Siobhán sah ihm fast mitleidig nach, bis er schliesslich im Licht der Interdimension verschwand.

[[ Sandoval folgen ]]

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HAI
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    VISIBLE "HAI WURLD!"
KTHXBYE
09.06.2009 22:41
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