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Handlung - Luen
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Veria Offline
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Handlung - Luen
Es brauchte mehrere Versuche Pa'es, bis die Lasairprinzessin registrierte, dass sie angesprochen wurde. Das war nichts Ungewöhnliches, nicht bei ihr, von daher konnte sie sich über seine leicht genervte Miene nur milde wundern.
"Was willst du denn?"
"Dein Vater versucht, dich zu erreichen."
"Und warum sagst du mir das?"
Pa'e stöhnte entnervt auf: "Weil du ja ganz offensichtlich sogar das penetranteste Piepsen des Komunikationssystems zu überhören schaffst."
Lo'el hob leicht verlegen die Schultern. "Das Gewitter ist so laut", versuchte sie es mit der wahrscheinlich schwächsten Ausrede, die ihr Kamerad je gehört hatte, weshalb er sich auch eine Antwort sparte.
"Jedenfalls sollst du kommen, es geht wohl um irgendeine rätselhafte Übertragung. Und ich soll dich begleiten, damit du nicht auf halben Weg wieder vergisst, dass du erwartet wirst."
Lo'el zog eine Schnute ob dieser Unterstellung, wagte jedoch nicht, ihren Wahrheitsgehalt in Frage zu stellen, und ließ sich ohne Theater von Pa'e ins Hauptschloss begleiten. Eine Übertragung also. Sie konnte sich kaum erklären, wie die bei dem atmosphärischen Durcheinander, das die Intensität eines echten Luen-Gewitters auslöste, überhaupt noch empfangen werden konnte, aber vielleicht war ja irgendeine Raumstation benutzt worden. Sie musste zugeben, dass sie von den meisten Systemen kaum Ahnung hatte.

Den ganzen Weg über war Lo'el mehr oder weniger in ihrer Traumwelt versunken geblieben, aber der Auftrag, den sie von ihrem Vater bekam, ließ sie unsanft aus allen Schäfchenwolken purzeln. "Prüfen?", fragte sie entsetzt, "Warum?"
"Weil es ein Signal der Jaridians ist und das nicht ihr Herrschaftsgebiet ist. Ich will wissen, was das zu bedeuten hat."
Lo'el fand es wenig aufbauend, dass Pa'e sich neben ihr über ihren grauenerfüllten Gesichtsausdruck beinahe tot lachte. "Ich will nicht verreisen!"
"Du musst", gab der König zurück, "Ich kann nicht, ich habe keine Vertretung hier."
"Aber...", begann die junge Lasair, brach aber ab, als sie die Hoffnungslosigkeit ihrer Situation erkannte. Ihr Vater hätte sicherlich jeden schicken können, aber offenbar wollte er erreichen, dass sich sein Kind zumindest ausnahmsweise mal um die Realität kümmerte.
"Tröstst dich, dass ich mitkomme?", fragte Pa'e halb freundlich, halb spöttisch, woraufhin er einen bitterbösen Blick erntete, "Also nicht."
"Warum freust du dich denn so?"
"Vielleicht finden wir ja auf dem Weg ein Taelonschiff..."
Zum zweiten Mal an diesem Abend gab Lo'el ein tiefes Stöhnen von sich und blickte zum Himmel, als hoffte sie, dass die wolkenverhangenen Sterne über so viel männliche Dummheit ihr ewiges Schweigen brechen würden. "Warum seht ihr Kerle überall Taelons?", fragte sie gereizt, was Pa'e dazu zwang, seinen unschuldigsten Blick aufzusetzen.
"Wenn da Jaridians sind", seufzte er, "dann sind da sicher keine Taelons."
"Schön, dass du Vernunft annimmst."
Mit diesem kleinen Sieg war der Abend der Lasairprinzessin so gut wie gerettet und sie beauftragte den ersten Dienstboten, der nicht schnell genug fliehen konnte, damit, die Reise vorzubereiten. Wohin auch immer.

Code:
HAI
    CAN HAS STDIO?
    VISIBLE "HAI WURLD!"
KTHXBYE
29.05.2009 23:50
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