Ich weiß nicht, ob ich ein gutes Beispiel bin, denn ich habs mangels Ausdauer noch nie geschafft, irgenetwas "großes" fertigzuschreiben, aber egal *g*.
Bei mir ist es so, dass plötzlich aus heiterem Himmel eine Idee kommt. Dh. eine kleine Szene. Ich schreib die Szene nieder und überlege, in welches Umfeld sie passen könnte. Dabei fallen mir meist zusammenhängende Elemente mit der Idee ein (also weitere Szenen, ev. grobe Charaktere und ein grobes Umfeld).
Ich beginne dann meistens mit ner umrisshaften Umgebungsbeschreibung. In welcher Zeit findet das Ganze statt? Wenns nicht unserer Realtität entspricht, dann kommt erstmal die Weltbildung dran. Reiche, Orte, Völker, ev. Götter.
Dann folgt erstmal die Hauptperson.
Und dann fang ich auch schon das Schreiben an *g*.
Da ich alles nur sehr grob überlege (sowohl die Welt, als auch die Chars und den Handlungsstrang) muss ich oft drüberarbeiten oder was umändern. Während ich schreibe, ruf ich immer wieder andere Dokumente auf und füg Details hinzu. So wird mit der Story auch die Welt, die Handlung und die Chars immer genauer.
Ich kann mir das auch alles gar nicht vorher überlegen, denn dann würd es mir vermutlich zu langweilig werden und die Story bekäme gar keinen Anfang *g*. Wenn ich zu Schreiben beginne hab ich aber meistens zumindest einige wichtige Meilensteine für die Story. Anfang und Ende sind mir meist relativ klar. Das Dazwischen ändert sich immer wieder.
Doch dann verlier ich irgendwann das Interesse und fang mit nem neuen Projekt von vorne an *gg*. Meine hübschen Schlüsse konnt ich noch nie schreiben

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