Vielen Dank für euer Feedback und ich freu mich, dass euch Zo’or gefällt!
Mein Geschwister, spiel lieber ruhig weiter mit mir... ! *wird sonst eifersüchtig*
@Taoynin: Och, musst dich nicht schütteln... Zo’or ist „harmlos“...
Geht weiter mit einem etwas längerem Stück...
Ein paar Monate später...
Da’an saß auf seinem Stuhl in der nordamerikanischen Botschaft. Er hatte sein Kind nicht alleine auf die Erde schicken wollen, weshalb er sich entschieden hatte, als Botschafter zu fungieren. Für die Zeit, in der er andere Dinge zu tun hatte, würde sich T’than, sein Partner, um den Rest kümmern und ihn als Synodenführer vertreten. Auf die Erde zu kommen war ungewöhnlich leicht gewesen. Da’ans Meinung nach waren sie zu vertrauensselig. Er hatte auch wie nahezu alle Taelons einen Beschützer mit CVI und Skrill. Diese Menschen konnte man wirklich gut mit anderen Lebewesen kombinieren.
In einer Ecke saß etwas gelangweilt Zo’or. Da’an wusste, dass er es ihm übel nahm, dass er die Botschaft nicht verlassen durfte. Aber er würde schon Menschen zum spielen für ihn finden, sonst würde er ernsthafte Sorgen um seine eigene Gesundheit haben. Oder um die der Freiwilligen in seiner Umgebung, Zo’or hatte einfach einen zu ausgeprägten Spielsinn. Wenigstens war er nun halbwegs beschäftigt, nämlich damit seine Botschaftswände anzumalen, wobei Da’an fast schon glaubte, so etwas wie einen Menschen erkennen zu können. Die Reinigung wäre schnell und automatisch, so dass er sich keine Sorgen machen musste.
Ein Mensch betrat den Raum, Mr. Carter der Präsident von ein paar Millionen Menschen, von dem er wusste, dass er auch ein Kind hatte. Für ihn war er nicht so wichtig, aber auf der Erde im allgemeinen schien er es doch zu sein.
Höflich vollführte er die Grußgeste seines Volkes, wobei der Mensch diese nachahmte.
„Ich grüße Sie, Mr. Carter.“
„Ich grüße Sie ebenfalls Da’an...“
Da’an wusste, nun würde wieder eines dieser langweiligen Gespräche mit diesen Menschen anfangen.
Zo’or hatte schnell bemerkt, dass Da’an abgelenkt war. Seine Chance die Erde kennen zu lernen und neue Spielkameraden zu finden. Schnell stand er auf, schlich hinter Da’ans Stuhl und dann auf den Ausgang zu. Dieser wäre nun lange mit diesen „biologischen Wesen“ wie er es nannte, zusammen. Warum nur wollte keiner mit ihm spielen, wenn sie doch so unterentwickelt waren?
Das Gelände vor der Botschaft fand er langweilig. Vor allem störte es Zo’or, dass alle Häuser so grau waren. Warum malte man sie nicht an?
Er ging eine Weile mit etwas trippelnden Schritten, wobei er mehr auf seine Umgebung, als auf den Weg achtete. Wie erstaunt war er, als um ihn herum plötzlich grün war. Auf den Boden grün und auch diese braunen Stämme hatten oben grüne Fetzen hängen! Er fand dies so faszinierend, nie zuvor war er auf einen anderen Planeten gewesen. Da’an nahm ihn nie mit, wenn er ging, sondern ließ Zo’or dauernd auf einen Schiff bei T’than!
Er ging noch eine Weile, hörte den Stimmen von kleinen, gefiederten Lebewesen in den Fetzen zu, bis er etwas neues sah. Nichts grünes mehr, sondern braun. Davor blieb er stehen. Er kniete sich nieder und tauchte seine Hand in das Braun ein. Körnig und rau war es. Zo’or hob seine Hand wieder, ließ das braune Kryss zwischen seinen Fingern herunterrieseln. Irgendwie erinnerte es ihn an Kryss, obwohl er auch wusste was es war. Ganz bestimmt was es so etwas wie Sand, oder Erde.
Laute Stimmen zogen seine Aufmerksamkeit von den Boden weg und lenkten sie auf einen Jungen. Jetzt sah er auch die merkwürdigen Bauten, die er sehr interessant fand und welche man sicher gut erkunden konnte. Nur nicht in diesen Augenblick. Im Sand saß ein blondhaariges Mädchen, dass sich verängstigt umsah. Um sie herum standen größere Jungen, die immer wieder mit erhobenen Armen zurückwichen, wenn der kleine Junge mit den roten Haaren Sand nach ihnen warf. Er sprang immer um das kleine Mädchen herum, in einer Hand einen Eimer voller Sand aus dem er mit der anderen Hand, die eine Schüppe hielt, diesen immer wieder auf den Gegner katapultierte. Dabei schrie er immer wieder etwas, wovon Zo’or allerdings nur wenig verstand. Genauso wenig wie er verstand, was die Großen von der Kleinen wollte.
Plötzlich kam ihm die Erleuchtung! Die Großen waren wohl so wie die Jaridians und die Kleinen waren halt einfach nur Menschen... mit Taelons konnte man sie nicht vergleichen, diese waren größer. Ein interessantes Spiel. Nun wusste er auch, was der Rothaarige war. Ein Beschützer! Und ein sehr mutiger dazu, wenn er nur mit Dreck kämpfte. Wo hatte er seinen Skrill?