Hm...
Sythazens Texte und deine, Veria, haben manchmal genau an dieser Stelle ihren stärksten Unterschied, stimmt. Ich glaub der ist mir sogar schon recht früh bei meiner "Ankunft" am Baum aufgefallen...
Und manchmal ist mir nach dem einen, manchmal mehr nach dem anderen. Wobei sich da bei beiden in der Zeit seit damals manches geändert hat. Bei Sythazen kann ichs grad auch benennen( die schon angesprochenen -nd Formen ), bei dir wüsst ichs jetzt weniger gut in Worte zu fassen... (aber ich erinner mich grad dass ich bei BK sowohl wieder nachlesen sollt, als auch FB geben sollt, tschuldige. Folgt noch)
Manchmal muss ich selbst ziemlich acht geben nicht zu viele -nd Formen einzubauen... das Latein ist/war schuld, dass ich damit wieder vermehrt angefangen hab, auch und gerade auch im Rollenspieltext RII, wo halt irgendwie viel Information reingepasst werden wollte...
Sonst geb ich zu, ich hab mir darüber bei mir selbst noch nie so Gedanken gemacht, eher nach Gefühl dem Satz gefolgt was noch rein müsste, um das Bild dass manchmal bei in mir auftaucht, zu komplettieren ohne dass ich alle Bildinformation reinschreibe. Aber ab einen Punkt bei der Beschreibung kriegt das Bild vor meinem geistigen Auge dann einen Detailgrad ,der faszinierend ist und beim Lesen des Satzes wieder so auftaucht, ohne dass z.B die Ausgestaltung des Hintergrundes wirklich im Satz oder einem "umliegenden" Satz drinsteht. Da denk ich dann immer, dass es jetzt gut ist mit beschreiben, wie dies allerdings auf andere Leser wirkt... keine Ahnung?
Momentan ärgere ich mich dafür zu sehr an meinen mehr und mehr "zerfallenden" Sätzen, in denen sich Wörter wie dennoch, jedoch, aber, nachdem, denn, dass, dabei, dagegen... daraufhin, etc mehr stapeln als normal für mich ist und für mich schon störend wirkt. Dazu kommt, dass ich momentan das Gefühl hab die Sprache zu verlernen. Denn ich sprech bald wirklich sowas das man vielleicht als "Deutsches Taelon" bezeichnen könnte?
Ein Wort das ich sage kann eine ganz andere Bedeutung haben, als die, die ihm zugewiesen ist ... nur weil mir das richtige Wort nicht einfällt und mein Gehirn irgendwie denkt das richtige zu erwischen wenn es ein anderes nimmt.. da werde ich also nur solange verstanden, wie mein Gegenüber schon weiß / ahnt was ich eigentlich sagen wollte oder aber, wie meine "Ersatzworte" nah genug am eigentlichen Wort liegen als dass man über den ähnlichen Klang (fängt gleich an hört ähnlich auf... oder so) noch auf das Wort kommt, das besser/ eigentlich in den Satz passt.
Da kann ich nur froh sein, wenn mir das (noch?) nur beim Sprechen so ergeht, während beim Schreiben mir die Rechtschreibung bachab saust indem ich zuerst einmal das Wort falsch lostippe/schreibe um mich dann mitten im Wort am Wort zu korrigieren. Also z.B. viele: fie.. viele; das große Haus: das Große h... das große Haus .. äußerst nervig sowas wenn man mit Kugelschreiber mitschreibt...
Arg... *grad mal über den ganzen obigen Teil musste um Kommas neuzuverteilen* Verschachtelte, nicht gerade kurze Sätze sind auch so eher das, was ich verwende, was aber auch damit zu tun haben könnte, dass ich ziemlich schnell spreche und vieeeeeeeeeeel quasseln kann, also recht "atemlos" spreche

und daher halt nicht so das Gefühl für die Satzzeichen habe oder aber einfach wie beim Sprechen auch von kreuz und quer Einfälle hab, was ich noch sagen könnte/ wollte und die viel zu viele Info halt dann nur so reinpacken kann, da anders diese als Einzelsätze viel zu (offensichtlich) zusammenhangslos auftreten.
Weiß nicht ob ich damit hier was beitragen konnte
Viele Grüße
NixX