*vor mich hin überarbeit*
Ich hab an der Handlung zwar auch einiges umgeworfen und an andere Stellen verschoben, aber grob ist das die neue Version des obigen Drittkapitelstückchens.
Die grössten Änderungen sind die, dass die Personen auch mitunter recht komplexe Nachnamen bekommen haben, und die, dass Kevas neue Identität weitaus geplanter ist als zuvor.
Oh, und ich halte mich an die Regeln der Zeichensetzung für wörtliche Rede. Das ist was Neues

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Bitte sehr:
Der Tag war sonnig, über den Himmel zogen kaum Wolken und die Luft war ruhig. Zwölf marcoovische Kämpfer standen unterhalb der Treppe, auf dem ersten Treppenabsatz hielten zwei Soldaten ihre Lanzen vor einem weiteren Marcoova gekreuzt. Keva musterte ihn, während sie hinabtrat.
Selcai war gut gebaut und sehr muskulös, sein Gesicht war kantig, aber keineswegs eckig. Über seinen türkisgrünen Haaren trug er einen aus daumennagelgrossen Goldplatten gefertigten Kopfschmuck, verziert mit einem türkisgrünen Edelstein in der Mitte über der gemusterten Stirn. Seine Kleidung bestand aus einer schlichten schwarzen Hose, einem weissen Hemd mit etlichen Zierfalten und darüber einem türkisgrünen Umhang, der mit schwarzen Schnallen an den Schultern befestigt war. Am Gürtel trug er einen Dolch.
Er musterte Keva aus seinen roten Augen ebenso wie sie ihn, seine Hände lagen auf seinem Rücken. Verbarg er etwas?
"Ich grüsse Euch, Kaiserin", sagte er, "Ich hatte den Kaiser erwartet."
Keva sah ihm direkt in die Augen. "Ich bin hier", sagte sie, "er nicht."
"Das sehe ich", lächelte Selcai, "Meine Kaiserin, ich bin Fürst Miga Selcai Nsta Adnammi Neltane der Neltane, Schagon und Anzaath." Er bezeichnete sich also tatsächlich auch als Fürst der Schagon und Anzaath. "Ich freue mich sehr, Euch kennenzulernen", fügte er hinzu.
"Kaiserin Dilta Idoyahi Daromiona von Valeca", sagte Keva.
Selcai musterte sie wieder, deutlicher als zuvor. "Wo hat Kaiser Suriu nur Euch gefunden?", murmelte Selcai, "Ich habe in meinem Leben noch nie eine so schöne Frau gesehen!"
"Hört auf, mir zu schmeicheln!", sagte Keva, "Sprecht aus, was Ihr wollt!"
"Nun, ich wollte das mit dem Kaiser besprechen", bemerkte Selcai, "aber da er verhindert ist, werde ich Euch meine Bitte kundtun." Er machte Anstalten, die Lanzen beiseite zu schieben, doch die Soldaten richten diese Waffen nun direkt auf ihn. Keva winkte ab, worauf sie Selcai vorbei liessen. "Es ist bedauerlich, dass Euer Gemahl geflohen ist, meine Kaiserin", sagte der Fürst, "Ich hätte ihn gerne kennengelernt. Aber ich werde nun einfach seinen Platz einnehmen."
Veria