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Workshop: Laharia
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Veria Offline
Admin, Wandermaus und Baumbewohner

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Beitrag: #11
Re:Workshop: Laharia
Tja, bei der Komplettüberarbeitung fängt man am besten ganz vorne an.
Hier also der ganz neue ganz erste Absatz:

Laharia war eine Insel.
Wolken krönten das schneebedeckte Haupt des höchsten Berges, der die Mutter genannt wurde. Der Fluss Kevale entsprang dort und strömte stets mächtiger werdend zwischen zwei weiteren Bergen, der Tochter und der kleinen Schwester ins Tal.
Dem Ufer des Kevale entlang lagen die prächtige Kaiserstadt und mehrere kleinere Städte und Dörfer. Der Fluss mündete in den See Ivene, auf dessen Grund das Wasservolk der Santen lebte.
Die Santen wohnten in schimmernden Kristallkuppeln in der Kristallstadt und genossen das Leben. Ihr König Lato und ihre Königin Svetia waren weise und gerechte Herrscher, doch gerade ihre älteste Tochter Keva fand das ruhige Leben ohne Spannung nicht sehr ansprechend und beschloss, als erste Santen seit tausend Jahren etwas Neues zu erforschen. Und sie schwamm an die Oberfläche.

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07.03.2006 20:03
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Emma Offline
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Beitrag: #12
Re:Workshop: Laharia
In dem Abschnitt gibt es meiner Ansicht nach zu viele Sätze die mit "Der...", "Dem...", "Der...", "Die..." anfangen. Außerdem muss man beim ersten Abschnitt etwas tüfteln, damit die Sätze nicht alle gleich lang sind.
Ich hab mal ein wenig hin und her formuliert, vielleicht ist was dabei, was dir als Anregung dienen kann.


Laharia war eine Insel.
Wolken krönten das schneebedeckte Haupt des höchsten Berges, der die Mutter genannt wurde. Der Fluss Kevale entsprang dort und strömte stets mächtiger werdend zwischen zwei weiteren Bergen, der Tochter und der kleinen Schwester ins Tal. Entlang seiner Ufer lagen mehrere kleine Städte und Dörfer und die prächtige Kaiserstadt, nahe der der Fluss in den See Ivene mündete. Auf dessen Grund lebte das Wasservolk der Santen.

In einer Stadt aus schimmernden Kristallkuppeln genossen sie, weise und gerecht regiert von König Lato und Königin Svetia, ein ruhiges Leben. Doch deren älteste Tochter Keva fand Dasein ohne Spannung nicht ansprechend und beschloss, als erste Santen seit tausend Jahren etwas Neues zu erforschen.
Sie schwamm an die Oberfläche.
07.03.2006 23:43
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Veria Offline
Admin, Wandermaus und Baumbewohner

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Beitrag: #13
Re:Workshop: Laharia
Danke vielmals. Ich habe jetzt am Geschichtenast einen neuen Laharia-Zweig wachsen lassen, wo dann alles Überarbeitete reinkommt.
Die vielen Artikel an Satzanfängen waren ein Problem, da hast du absolut recht. Die Satzlängen empfinde ich weniger störend, aber ich habe mal dagegen auch was getan.
Das hier ist der nochmal überarbeitete Anfang, wie er jetzt auch im Geschichtenast steht:

Laharia war eine Insel.
Wolken krönten das schneebedeckte Haupt des höchsten Berges, der die Mutter genannt wurde. Der Fluss Kevale entsprang dort. Stets mächtiger werdend strömte er zwischen zwei weiteren Bergen, der Tochter und der kleinen Schwester, hinab, bis er schliesslich in den See Ivene mündete.
An den Ufern lagen die prächtige Kaiserstadt und mehrere kleinere Städte und Dörfer, während in den Tiefen des Sees das Wasservolk der Santen lebte.
Auf dem Grund der Ivene erhoben sich die schimmernden Kristallkuppeln der Kristallstadt und die Santen genossen das Leben. König Lato und Königin Svetia waren weise und gerechte Herrscher, doch gerade ihre älteste Tochter Keva fand das ruhige Leben ohne Spannung nicht sehr ansprechend und beschloss, als erste Santen seit tausend Jahren etwas Neues zu erforschen.
Sie schwamm an die Oberfläche.

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09.03.2006 22:37
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Emma Offline
Baumbewohner

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Beitrag: #14
Re:Workshop: Laharia
Den ersten Absatz finde ich so viel besser, auch viel besser als meinen. Perfekt würde ich sagen, da kann man nicht weiter feilen! Freuen

Allerdings würde ich dir die Aufteilung in zwei Absatze mit jeweils einem kurzen abgetrennten Satz am Anfang und am Ende empfehlen, weil dann hast du einen stilistisch richtig schönen Epilog.

Beim zweiten Absatz gefällt mir folgendes nicht so ganz:
Die Doppelung von Kristallkuppeln und Kristallstadt ist nicht sehr schön. Auch zweimal 'Leben" in zwei Sätzen ist nicht übermäßig elegant, auch weil du im Satz davor schon ein 'lebte' hast.
König und Königin als 'weise und gerechte Herrscher' zu titulieren empfinde ich als eine etwas klischeehafte Formulierung.
10.03.2006 00:31
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Veria Offline
Admin, Wandermaus und Baumbewohner

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Beitrag: #15
Re:Workshop: Laharia
*feil, feil* Grinsen

[...]
Auf dem Grund der Ivene erhoben sich die schimmernden Kuppeln der Kristallstadt und die Santen liessen es sich gut gehen. König Lato und Königin Svetia regierten gütig und gerecht, doch gerade ihre älteste Tochter Keva fand das ruhige Leben ohne Spannung nicht sehr ansprechend und beschloss, als erste Santen seit tausend Jahren etwas Neues zu erforschen.
[...]

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10.03.2006 17:00
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Emma Offline
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Beitrag: #16
Re:Workshop: Laharia
Besser! Grinsen
Aber "ließen es sich gut gehen" klingt für den Prolog etwas zu flappsig. Lass es dann lieber bei der Doppelung von 'Leben'. Freuen
10.03.2006 18:43
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Veria Offline
Admin, Wandermaus und Baumbewohner

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Beitrag: #17
Re:Workshop: Laharia
Okay Grinsen
Allerdings würde mich auch sehr interessieren, was Vibe dazu sagt. Ich werd ihr mal mit dem Zaunpfahl winken Grinsen
Veria

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10.03.2006 18:59
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Veria Offline
Admin, Wandermaus und Baumbewohner

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Beitrag: #18
Re:Workshop: Laharia
*vor mich hin überarbeit*

Ich hab an der Handlung zwar auch einiges umgeworfen und an andere Stellen verschoben, aber grob ist das die neue Version des obigen Drittkapitelstückchens.
Die grössten Änderungen sind die, dass die Personen auch mitunter recht komplexe Nachnamen bekommen haben, und die, dass Kevas neue Identität weitaus geplanter ist als zuvor.
Oh, und ich halte mich an die Regeln der Zeichensetzung für wörtliche Rede. Das ist was Neues Grinsen.
Bitte sehr:


Der Tag war sonnig, über den Himmel zogen kaum Wolken und die Luft war ruhig. Zwölf marcoovische Kämpfer standen unterhalb der Treppe, auf dem ersten Treppenabsatz hielten zwei Soldaten ihre Lanzen vor einem weiteren Marcoova gekreuzt. Keva musterte ihn, während sie hinabtrat.
Selcai war gut gebaut und sehr muskulös, sein Gesicht war kantig, aber keineswegs eckig. Über seinen türkisgrünen Haaren trug er einen aus daumennagelgrossen Goldplatten gefertigten Kopfschmuck, verziert mit einem türkisgrünen Edelstein in der Mitte über der gemusterten Stirn. Seine Kleidung bestand aus einer schlichten schwarzen Hose, einem weissen Hemd mit etlichen Zierfalten und darüber einem türkisgrünen Umhang, der mit schwarzen Schnallen an den Schultern befestigt war. Am Gürtel trug er einen Dolch.
Er musterte Keva aus seinen roten Augen ebenso wie sie ihn, seine Hände lagen auf seinem Rücken. Verbarg er etwas?
"Ich grüsse Euch, Kaiserin", sagte er, "Ich hatte den Kaiser erwartet."
Keva sah ihm direkt in die Augen. "Ich bin hier", sagte sie, "er nicht."
"Das sehe ich", lächelte Selcai, "Meine Kaiserin, ich bin Fürst Miga Selcai Nsta Adnammi Neltane der Neltane, Schagon und Anzaath." Er bezeichnete sich also tatsächlich auch als Fürst der Schagon und Anzaath. "Ich freue mich sehr, Euch kennenzulernen", fügte er hinzu.
"Kaiserin Dilta Idoyahi Daromiona von Valeca", sagte Keva.
Selcai musterte sie wieder, deutlicher als zuvor. "Wo hat Kaiser Suriu nur Euch gefunden?", murmelte Selcai, "Ich habe in meinem Leben noch nie eine so schöne Frau gesehen!"
"Hört auf, mir zu schmeicheln!", sagte Keva, "Sprecht aus, was Ihr wollt!"
"Nun, ich wollte das mit dem Kaiser besprechen", bemerkte Selcai, "aber da er verhindert ist, werde ich Euch meine Bitte kundtun." Er machte Anstalten, die Lanzen beiseite zu schieben, doch die Soldaten richten diese Waffen nun direkt auf ihn. Keva winkte ab, worauf sie Selcai vorbei liessen. "Es ist bedauerlich, dass Euer Gemahl geflohen ist, meine Kaiserin", sagte der Fürst, "Ich hätte ihn gerne kennengelernt. Aber ich werde nun einfach seinen Platz einnehmen."


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09.03.2008 20:12
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