Antwort schreiben 
Fanfiction Workshop: Die letzten ihrer Art (Kapitel 3)
Verfasser Nachricht
AlienVibe Offline
Baumbewohner

Beiträge: 17.226
Registriert seit: Apr 2010
Beitrag: #1
Fanfiction Workshop: Die letzten ihrer Art (Kapitel 3)
Hier war eine umzugsbedingte Lücke

obiwahn16
26.11.2003, 10:14:00

So, da viele vorgeschlagen haben eine neues Topic zu eröffnen, geht's hier nun weiter. Lächeln
Der Text ist noch nicht betagelesen. Traurig

Er würde die Menschheit retten. Er würde sie befreien und er würde ein Held sein. Aber erst musste er sich zum Held machen indem er eine große Tat vollbringen würde.
Er blickte auf das Gebäude auf der anderen Straßenseite. Ja, das würde seine Tat werden. Diese Ausserirdischen würden sich immer an den heutigen Tag erinnern und zwar mit Schrecken. Er drehte den Kopf und warf einen Blick auf den Sprengstoff in seinen Wagen. Es war nicht viel aber es würde genügen. Genügen um ein paar dieser Taelons mit in den Tot zu reissen und vielleicht auch noch ein paar der Menschen, die sich mit den Taelons verschworen hatten. Wie seine ehemaligen Mitkämpfer in der Widerstandsbewegung. Sie waren Liam Kincaid gefolgt. Diesem Geschwür in der menschlichen Rasse. Ihn konnte er allerdings nicht erreichen. Er war auf einen Turm mitten im Atlantik geflüchtet.
William Boone und Agent Sandoval konnte er aber erreichen. Denn die waren immer wieder in der Washingtoner Botschaft. Er musste nur lange genug warten.

Da’an blickte hinab auf den Park der Botschaft. Er war so schön, auch jetzt im Winter.
Wann kam Sandoval? Er hatte ihm versprochen um siebzehn Uhr in der Botschaft zu sein und es war jetzt schon viertel nach sechs. Seit dem Sandoval rkannt hatte, das er falsch gehandelt hatte und auch die Taelons gut sein konnten, hatte sich das Verhältniss zwischen ihm und Da`an wesentlich gebessert. Und Da`an war froh dadrüber.
Er blickte zum Eingang der Botschaft hinüber. Da stand jetzt schon den ganzen Tag ein Auto, gerade ausserhalb der Sicherheitszone. Sandoval oder Boone sollten sich eingentlich darum kümmern. Boone war im Moment in der Karibik und holte seinen längst überfälligen Urlaub nach. Komischerweise alleine. Vielleicht brauchte er das.

Sandoval ging Arm in Arm mit Deborah zur Botschaft hinüber. Sie wollte Da’an kennen lernen und sich ein eigenes Bild von den Taelons machen. Vielleicht würde das helfen. Sie waren Sie waren vollkommen ineinander versunken.

Ah, da kam Sandoval. Er würde dran glauben müssen. Er würde das Mittel sein, das ihm zu unsterblichem Ruhm verhelfen würde. Er startete den Motor und drückte das Gaspedal druch. Er steuerte auf das Paar zu. Sie waren vollkommen abgelenkt. Nichts würde ihn aushalten. Doch da Sandoval drehte sich um und bemerkte ihn. Er legte mit seinem Skrill auf ihn an und feuerte. Das Gechoss traff genau die Stelle der Windschutzscheibe auf der Seite des Fahrersitzes und druchschlug sie mit einem Knirschen. Er wurde getroffen und mekrte wie die Energie ihn tötete, aber auch Sandoval würde dran glauben müssen. Er drückte den Auslöser...

Da’an blickte immer noch auf das Auto. Plötzlich startete der Wagen und roltle zielgerichtet auf, wie er mit Schrecken erkannte, Sandoval und eine Frau zu. Der Wagen hielt immer noch auf das Paar zu, er würde sie überfahren. Sandoval bemerkte die Gefahr und schoss mit seinem Skrill. Er konnte selbst auf diese Entferung sehen wie er genau den Fahrer traf und zurück schleuderte. Doch der Wagen liess sich nicht in seiner Bahn bringen. Sandoval sprang zur Seite doch die Frau blieb wie erstarrt stehen. Der Wagen erfasste sie und verging im gleichen Augenblick in einem großen Feuerball. Der Knall klang irgendwie so leise und harmlos. Er drehte sich um und fing an zu laufen...

Seine Aufmerksamkeit war vollkommen auf die Frau an seiner Seite gerichtet. Sanodval bemerkte den Wagen auf der anderen Straßenseite überhaupt nicht. Es war zu schön das Gefühl mit DeeDee die Straße entlang zu schlendern und den Ausblick auf die Botschaft zu geniessen. Er bemerkte den Wagen erst als er das Aufheulen des Motors hörte und blickte in die Richtung. Sandoval sah das Auto auf sich zu rasen und das hassverzerrte Gesicht des Fahrers hinter dem Lenkrad.
“DeeDee pass auf, renn weg!”, schrie Sandoval und feuerte auf den Wagen und er traf.
Er sprang zur Seite und blickte sich im Abrollen nach DeeDee um und bemekrte mit Schrecken, dass sie imemr noch wie versteinert da stand und auf das heranrasende Geschoss starrte. Fast zart erfasste der Wagen sie und schleuderte sie in die Luft. Im gleichen Moment explodierte der Wagen mit einer solchen Heftigkeit, das Sandoval von der Glutwolke erfasst wurde und weggeschleudert wurde.
Sandoval blickte zurück. Das Auto war vollkommen ausgebrannt und er suchte nach DeeDee. Er stemmte sich hoch und lief zu ihr hin. Die Hitze, die das Auto austrahlte, war unerträglich. Er zerrte sie weg und beugte sich über sie. Er musste kein Arzt sein um zu sehen, das sie tot war. Tränen tropften auf ihre Leiche.
Er umarmte sie vorsichtig und fing an zu schluchzen. Heute hatte er sie wieder gewonne und heute hatte er sie für immer verloren.
Ein Geräusch wie bei einem Interdimensionstransfer lies ihn aufblicken. Durch einen Tränenschleier sah er Liamauf sich zukommen, er war umgeben von Licht. Wo kam der auf einmal her?
Liam legte ihm die Hand auf die Schulter und Sandoval spürte die Kraft, die druch die Hand in seine Schulter und seinen Körper floss, aber sie versiegte bevor sie seine Seele erreichte.
“Lass mich es versuchen. Bitte.”, sagte Liam leise. Sandoval nickte und merkte wie Hoffnung in ihm aufkeimte. Vielleicht war es noch nicht zu spät.
Liam kniet sich neben Sandoval hin und legte beide Hände auf DeeDees Körper. Man konnte regelrecht sprüren wie sich ein Kreislauf zwischen DeeDee und Lianm schloss.
Sandoval hörte Schritte hinter dich und drehte sich halb um. Da’an kam mit ein paar Freiwilligen auf sie zugelaufen.
Liam blickte auf. “Da’an gut das du kommst. Hilf mir bitte!”
“Ist das nicht Deborah Sandoval? Da’an kniete sich hin bevor Liam antworten konnte und legte seine hände um den Kopf DeeDee’s.
Das waren sie nun. Sandoval der DeeDee in den Armen hielt, Liam der seine leuchtenden Hände auf ihrem Körper gelegt hatte und Da’an der ihren Kopf in seine Hände gebettet hatte.
DeeDee begann zu leuchten. Liam und Da’an mussten einen unheimlichen Energiefluss aufgebaut haben. DeeDee’s Wunden beganne nsich zu schliessen.
“Ihr schafft es!”, rief Sandoval mit vor Freude überschnappender Stimme.
Liam blickte Da’an an und der blickte Liam auf die gleiche Art zurück an.
“Nein Ron,” sagte Liam “Wir schaffen es nicht. Es tut mir leid. Wir können nichts mehr machen. Sie war sofort tot. Es hilft nichts wenn wir ihre Wunden heilen und ihren Körper wieder herstellen. Ihr Geist ist schon gegangen. Es tut mir leid.” Er nahm die Hände von DeeDee und legte sie auf Sandovals. “Es ist zu spät.”
Da’an legte seine Hände auf Sandovals Schultern. Doch weder er noch Liam versuchten Sandoval mit hilfe von Energie zu trösten. Das konnte man nur durch freundtschaftliche Wärme.
Sandoval liefen die Tränen wieder über das Gesicht und er schluchzte. Er drückte DeeDee fest an sich.
“Nein....”

Ende der Lücke

--------------------------------------------------------------


Hey, hier gibt es ja wieder etwas zu tun! *freu* Lächeln Lächeln Leider komme ich erst ab dem Wochenende dazu, hier in Ruhe etwas zu schreiben - diesen Text kann man nicht einfach in drei Sätzen abhaken, das würde ihm in keiner Weise gerecht Lächeln
26.11.2003 13:22
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Emma Offline
Baumbewohner

Beiträge: 8.746
Registriert seit: Apr 2010
Beitrag: #2
Re: Fanfiction Workshop: Die letzten ihrer Art (Kapitel 3)
Macht nichts, Obi, dass der Teil noch nicht betagelesen ist. Hier geht es ja um den Inhalt und den allgemeinen Stil und wenige rum die Einzelheiten. Lächeln

Das Stück finde ich sehr gut ausgewählt für den Workshop, weil es mit den Perspektivenwechseln sehr interessant ist. Ich finde, du hast das gut hinbekommen. Der Einstieg mit dem Attentäter selbst ist sehr gelungen und bildet einen hervorragenden Kontrast zu der sehr ruhigen Perspektive durch Da’an.
Von der Aufteilung her würde ich jedoch erst einmal bei diesen beiden bleiben. Der kleine Absatz mit Sandoval ist meiner Meinung nach nicht nötig, sondern macht das ganze nur etwas verwirrend. Ich würde lieber erst zu Sandoval wechseln, wenn das Unglück schon geschehen ist bzw. aus Sandovals Perspektive gerade seinen Lauf nimmt und dann, wie du es ja tust, bei seiner Perspektive bleiben. Die Perspektivenwechsel hast du dann immer noch drin, aber es ist etwas mehr Ordnung drin, so dass man als Leser leichter den Überblick behält.

Inhaltlich sind mir zwei Sachen aufgefallen, die ich nicht logisch finde.
Das erste ist, dass Boone und Sandoval keine Vertretung haben. Irgendjemand muss doch gerade das Kommando über das Sicherheitspersonal in der Botschaft haben und wenn Da’an das Auto aufgefallen ist, dann müsste es dieser Person oder einen von den Wachleuten doch auch aufgefallen sein. Außerdem frage ich mich, warum Da’an niemandem sagt, dass er sich mal darum kümmern soll. Etwas besseres hat er ja gerade nicht zu tun, schließlich schaut er nur aus dem Fenster. - Überhaupt, warum hat er eigentlich nichts zu tun? Es wirkt zumindest hier nicht so, als würde er nur eine kurze Pause machen.

Der zweite inhaltliche Punkt ist, dass ich es nicht so ganz logisch finde, dass Sandoval sich darauf verlässt, dass DeeDee selbst springt. Bei jedem anderen könnte eine verbale Warnung und das eigene zur Seite springen eine instinktive Reaktion sein. Aber Sandoval ist ein CVI-Träger. Er ist sehr viel reaktionsschneller als jeder Mensch und außerdem ein Profi. Deshalb glaube ich, dass Sandoval eigentlich schon klar sein muss, wenn er beiseite springt, dass DeeDee eventuell nicht rechtzeitig reagiert hat. Dass sie das tut ist zwar möglich, aber nicht unbedingt wahrscheinlich, da sie auf solche Situationen ja nicht trainiert ist. Sandovals Überraschung kann also nicht so groß sein. Sein Entsetzen aber natürlich schon, zumal ja noch das Schuldgefühl dazukommt, weil er sich in Sicherheit gebracht hat, anstatt sie wegzustoßen. Das hätte vermutlich zeitlich nicht gereicht und sie wären beide gestorben. Ich glaube, dass Sandoval das völlig klar gewesen sein muss, schon bevor er den Skrill abgefeuert hat.

Zwei sprachliche Sachen habe ich noch:
„Fast zart erfasste der Wagen sie...“
Das kann ich mir nicht vorstellen. Auf mich macht das alles eher den Eindruck, als würde sie mit einer ziemlichen Wucht getroffen werden.

„...das Sandoval von der Glutwolke erfasst und weggeschleudert wurde.“
Weggeschleudert werden kann er eigentlich nur von einer Druckwelle, oder? Eine Glutwolke kann ihn nu erfassen. Aber hier bin ich vielleicht zu pingelig. Was ich auch überhaupt nicht beurteilen kann, ist wie realistisch es ist, von so was weggeschleudert zu werden. Was du jedoch noch etwas deutlicher machen könntest, ist wie weit DeeDee vom - sicher noch brennenden und noch nicht ausgebrannten – Wagen entfernt liegt. Es muss ein ganzes Stück sein, was das durch die Luft fliegen und die Wucht der Explosion klar macht, aber das wegziehen klingt fast so, als läge sie direkt neben dem Wagen und das hat mich etwas verwirrt beim Lesen.

So, jetzt war ich aber wirklich sehr genau! Insgesamt ist das Stück sehr gelungen, was ich ja auch schon geschrieben habe und ich finde es nach wie vor für die Geschichte spannend, dass DeeDee es nicht überlebt. Jetzt bin ich mal gespannt, was du auf meine Anmerkungen zu sagen hast und was die anderen noch so schreiben. Lächeln Lächeln Lächeln
01.12.2003 00:47
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
AlienVibe Offline
Baumbewohner

Beiträge: 17.226
Registriert seit: Apr 2010
Beitrag: #3
Re: Fanfiction Workshop: Die letzten ihrer Art (Kapitel 3)
Eine sehr bewegende Szene, die einen kaum zu Atem kommen läßt und sehr viele Gefühle auslöst – und dabei nicht ihrerseits in Hektik und Atemlosigkeit verfällt. Obi, man merkt, daß Du bereits länger Geschichten schreibst – das hier ist stilistisch gut durchkonstruiert, mit sehr gut aufgebautem Spannungsbogen und durchweg glaubhaften, plastischen und lebendigen Charakteren – wirklich gelungen Lächeln Lächeln

Zur Spannung trägt der rasche Perspektivenwechsel bei, den Du in Deiner Geschichte häufiger schon erfolgreich dazu genutzt hast. Diesen könnte man noch etwas deutlicher herausarbeiten, damit bei jedem neuen Abschnitt sofort klar ist, wer da gerade agiert – vor allem bei dem Attentäter ist das zeitweise etwas verschwommen.
Dessen Gedanken sind allerdings hervorragend dargestellt – sehr viel deutlicher kann man die Geistesverwirrung, die sehr oft hinter derartigen Aktionen steckt, nicht mehr machen – genau, wie dieses Stück Text, ohne irgendwie moralisch daher zu kommen, ganz genau aufzeigt, wie sinnlos so etwas ist – es trifft niemals die, die eigentlich verantwortlich sind, und alle Beteiligten leiden.

Was sich lohnt, ist, den Abschnitt noch einmal durchzugehen, der das eigentliche Selbstmordattentat aus der Perspektive des Ausführenden beschreibt – hier gibt es eine Ungereimtheit. Wenn der Fahrer des sprengstoffgefüllten Wagens nämlich merkt, daß die Energie ihn tötet, kann er, rein physiologisch betrachtet, beim besten Willen nicht mehr koordiniert handeln.
Gerade bei einer so dicht gepackten Abfolge von Vorgängen muß man sich genau klar machen, was in welcher Reihenfolge geschieht, damit bei den Lesenden keine Verwirrung aufkommt, also in diesem Fall: der Täter rast los, hält auf Sandoval und DeeDee zu, Sandoval dreht sich um und feuert seinen Skrill ab – jetzt wäre vielleicht auch ein Satz wie ‚Das, was folgte, nahm er (der Fahrer) wie in Zeitlupe wahr.‘ ein guter Kunstgriff, dann kann man nämlich wirklich in aller Ruhe beschreiben, was passiert – die Energieladung durchschlägt die Windschutzscheibe, der Täter fühlt, daß er getroffen wird, drückt mit einem haßerfüllten Gedanken auf den Auslöser und spürt dann, daß die Energie ihn tötet ...

Ebenfalls lohnend ist ein Durchflöhen des gesamten Textes auf Wort- und Namenswiederholungen. Vier mal ‚Liam‘ oder ‚DeeDee‘ innerhalb von zwei Zeilen ist einfach weniger ‚farbig‘ als z.B. einmal ‚Liam‘, dann ‚Ha’gels Sohn‘, dann mal ‚er‘ oder ‚dieser‘ oder ‚der Auch-Kimera‘ bzw. einmal ‚DeeDee‘, dann ‚sie‘ oder ‚diese‘, dann ‚Deborah‘ oder ‚Sandovals Frau‘. Synonyme, Pronomen und Umschreibungen bringen noch mehr Leben und Fluß in einen Text, was ihn noch besser zu lesen macht.

Sehr gelungen und glaubhaft ist die Beschreibung der Heilarbeit, mit der Liam und Da’an Deborah zu retten versuchen, und wenn ich deren Ende auch als sehr traurig empfinde, so ist es dennoch realistisch und macht vor allem bei Liam sehr glaubwürdig, daß selbst sehr besondere Fähigkeiten vor dem Tod kapitulieren müssen und das mit sehr viel Einsicht auch tun. Das hat mit Respekt vor etwas wie universellen Gesetzen zu tun, den hier die Beteiligten aufbringen, und das fühlt sich richtig an – und ist ein scharfer Kontrast zu den Gedanken und Intentionen des Attentäters, der eine beispiellose Lebensverachtung an den Tag legt (wofür er fühlbar seine Gründe hat, aber selbst, wenn er das überlebt hätte, hätte das, was er ‚erreicht‘ hat, ja seine Verzweiflung nicht gelindert).

Daß Dir, wie Du auf dem Forum schreibst, diese Szene hier sehr schwer gefallen ist, glaube ich Dir – über Dinge wie diese schreibt es sich nicht leichten Herzens. Als Lesende bemerkt man allerdings, selbst wenn man so kritisch darauf schaut, wie ich es jetzt getan habe, nichts davon – sie liest sich packend und gut Lächeln Lächeln
03.12.2003 21:29
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Obi-Wahn Offline
Baumbewohner

Beiträge: 1.493
Registriert seit: Apr 2010
Beitrag: #4
Re: Fanfiction Workshop: Die letzten ihrer Art (Kapitel 3)
So erst einmal danke für eure Mühe so ein vor Rechtschreibfehlern strotzenden Text überhaupt durch zu gehen. Irgendwie funktioniert bei mir die Rechtschreibkontrolle nicht. Traurig hier aber ein nach euren Vorschlägen verbesserter Text.
@Vibe: Ich habe mich bemüht Die Namen öfter durch "Sie" oder "Er" zuersetzen. Was ich gemacht habe sind die Namen durch Umschreibungen zu ersetzen, sie haben nach meiner Meinung, genau die gegenteilige Wirkung. Durch die ständig wechselndne Namen muss man immer wieder kurz nachdenken: "Wer ist das den nun?"


Da’an blickte hinab auf den Park der Botschaft. Er war so schön, auch jetzt im Winter.
Wann kam Sandoval? Er hatte ihm versprochen um siebzehn Uhr in der Botschaft zu sein und es war jetzt schon viertel nach sechs. Seit dem Sandoval erkannt hatte, das er falsch gehandelt hatte und auch die Taelons gut sein konnten, hatte sich das Verhältniss zwischen ihm und Da`an wesentlich gebessert. Und Da`an war froh dadrüber.
Er blickte zum Eingang der Botschaft hinüber. Da stand jetzt schon den ganzen Tag ein Auto, gerade ausserhalb der Sicherheitszone. Sandoval oder Boone sollten sich eingentlich darum kümmern. Boone war im Moment in der Karibik und holte seinen längst überfälligen Urlaub nach. Komischerweise alleine. Vielleicht brauchte er das. Sandoval müsste eigentlich schon längst da sein.

Ah, da kam Sandoval. Er würde dran glauben müssen. Er würde das Mittel sein, das ihm zu unsterblichem Ruhm verhelfen würde. Er startete den Motor und drückte das Gaspedal druch. Er steuerte auf das Paar zu. Sie waren vollkommen abgelenkt. Nichts würde ihn aushalten. Doch da Sandoval drehte sich um und bemerkte ihn. Er legte mit seinem Skrill auf ihn an und feuerte. Das Gechoss traff genau die Stelle der Windschutzscheibe auf der Seite des Fahrersitzes und druchschlug sie mit einem Knirschen. Er wurde getroffen und merkte unendlich langsam wie die Energie ihn tötete, aber auch Sandoval würde dran glauben müssen. Er drückte den Auslöser...

Da’an blickte immer noch auf das Auto. Plötzlich startete der Wagen und rolte zielgerichtet auf, wie er mit Schrecken erkannte, Sandoval und eine Frau zu. Der Wagen hielt immer noch auf das Paar zu, er würde sie überfahren. Sandoval bemerkte die Gefahr und schoss mit seinem Skrill. Er konnte selbst auf diese Entfernung sehen wie er genau den Fahrer traf und zurück schleuderte. Doch der Wagen liess sich nicht in seiner Bahn bringen. Sandoval sprang zur Seite doch die Frau blieb wie erstarrt stehen. Der Wagen erfasste sie und verging im gleichen Augenblick in einem großen Feuerball. Der Knall klang irgendwie so leise und harmlos. Er drehte sich um und fing an zu laufen...

Seine Aufmerksamkeit war vollkommen auf die Frau an seiner Seite gerichtet. Sanodval bemerkte den Wagen auf der anderen Straßenseite überhaupt nicht. Es war zu schön das Gefühl mit DeeDee die Straße entlang zu schlendern und den Ausblick auf die Botschaft zu geniessen.
Er bemerkte den Wagen erst als er das Aufheulen des Motors hörte und blickte in die Richtung. Sandoval sah das Auto auf sich zu rasen und das hassverzerrte Gesicht des Fahrers hinter dem Lenkrad.
“DeeDee pass auf, renn weg!”, schrie Sandoval und feuerte auf den Wagen und er traf.
Mit dem verlangsamten Blickwinkel seines CVIs sah er DeeDee und das heranrasende Geschoß. Ebenso berechnete er Die Zeit, die er benötigen würde um DeeDee selbst wegzuziehen. Er würde es nie schaffen. Und im gleichen Augenblick erfasste er auch, das sie es nicht schaffen würde. Einen winzigen Moment lang haderte er mit dem Schicksal, dann jedoch gewann sein Lebenserhaltungs trieb und er sprang zu Seite.
“Bitte lass sie überleben!”

Der Wagen erfasste sie und schleuderte sie in die Luft. Im gleichen Moment explodierte der Wagen mit einer solchen Heftigkeit, das Sandoval von der glühend heissen Druckwolke erfasst wurde und wie ein Blatt weggeschleudert wurde.
Sandoval blickte zurück. Das Auto war vollkommen ausgebrannt und er suchte nach DeeDee. Er stemmte sich hoch und lief zu ihr hin. Die Hitze, die das Auto austrahlte, war unerträglich, selbst in einiger Entfernung vom Wrack Er zerrte sie weg und beugte sich über sie. Er musste kein Arzt sein um zu sehen, das sie tot war. Tränen tropften auf ihre Leiche.
Er umarmte sie vorsichtig und fing an zu schluchzen. Heute hatte er sie wieder gewonne und heute hatte er sie für immer verloren.

Ein Geräusch wie bei einem Interdimensionstransfer lies ihn aufblicken. Durch einen Tränenschleier sah er Liamauf sich zukommen, er war umgeben von Licht. Wo kam der auf einmal her?
Liam legte ihm die Hand auf die Schulter und Sandoval spürte die Kraft, die druch die Hand in seine Schulter und seinen Körper floss, aber sie versiegte bevor sie seine Seele erreichte.
“Lass mich es versuchen. Bitte.”, sagte Liam leise. Sandoval nickte und merkte wie Hoffnung in ihm aufkeimte. Vielleicht war es noch nicht zu spät.
Liam kniet sich neben Sandoval hin und legte beide Hände auf DeeDees Körper. Man konnte regelrecht sprüren wie sich ein Kreislauf zwischen DeeDee und Liam schloss.
Sandoval hörte Schritte hinter dich und drehte sich halb um. Da’an kam mit ein paar Freiwilligen auf sie zugelaufen.
Liam blickte auf. “Da’an gut das du kommst. Hilf mir bitte!”
“Ist das nicht Deborah Sandoval? Da’an kniete sich hin bevor Liam antworten konnte und legte seine hände um den Kopf DeeDee’s.
Das waren sie nun. Sandoval der DeeDee in den Armen hielt, Liam der seine leuchtenden Hände auf ihrem Körper gelegt hatte und Da’an der ihren Kopf in seine Hände gebettet hatte.
DeeDee begann zu leuchten. Liam und Da’an mussten einen unheimlichen Energiefluss aufgebaut haben. DeeDee’s Wunden beganne nsich zu schliessen.
“Ihr schafft es!”, rief Sandoval mit vor Freude überschnappender Stimme.
Liam blickte Da’an an und der blickte Liam auf die gleiche Art zurück an.
“Nein Ron,” sagte Liam “Wir schaffen es nicht. Es tut mir leid. Wir können nichts mehr machen. Sie war sofort tot. Es hilft nichts wenn wir ihre Wunden heilen und ihren Körper wieder herstellen. Ihr Geist ist schon gegangen. Es tut mir leid.” Er nahm die Hände von DeeDee und legte sie auf Sandovals. “Es ist zu spät.”
Da’an legte seine Hände auf Sandovals Schultern. Doch weder er noch Liam versuchten Sandoval mit hilfe von Energie zu trösten. Das konnte man nur durch freundtschaftliche Wärme.
Sandoval liefen die Tränen wieder über das Gesicht und er schluchzte. Er drückte DeeDee fest an sich.
“Nein....”

Hin und wieder ist alles relativ!
22.12.2003 14:17
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Emma Offline
Baumbewohner

Beiträge: 8.746
Registriert seit: Apr 2010
Beitrag: #5
Re: Fanfiction Workshop: Die letzten ihrer Art (Kapitel 3)
Der neue Text ist meiner Ansicht nach sehr gelungen! Lächeln Lächeln Lächeln
Das einzige, was mir jetzt noch einfällt, ist rein sprachlicher und nicht inhaltlicher Art. Aber auch das sind nur zwei Punkte:

1) Bei: „Er drückte den Auslöser...“ würde ich vielleicht schreiben „Er drückte mit letzter Kraft den Auslöser...“ Aber das ist nur eine Verdeutlichung, es geht gut auch so. Jedenfalls gefällt mir die offene Formulierung mit den „...“ sehr gut!

2) Bei: „Mit dem verlangsamten Blickwinkel seines CVIs sah er DeeDee und das heranrasende Geschoß. Ebenso berechnete er Die Zeit, die er benötigen würde um DeeDee selbst wegzuziehen. Er würde es nie schaffen. Und im gleichen Augenblick erfasste er auch, das sie es nicht schaffen würde. Einen winzigen Moment lang haderte er mit dem Schicksal, dann jedoch gewann sein Lebenserhaltungs trieb und er sprang zu Seite.
“Bitte lass sie überleben!”“
finde ich, dass du zu umständlich schreibst. Hier würde ich kürzen. Vielleicht folgendermaßen:
„Er berechnete die Zeit, die er benötigen würde, um DeeDee wegzuziehen. Er würde es nicht schaffen. Sein Lebenserhaltungstrieb gewann Oberhand und er sprang zur Seite, während er betete, dass DeeDee sich allein retten würde.“

Wenn du die Situation an dieser Stelle noch dramatisieren willst, dann könntest du weiter oben herausnehmen, dass Da’an sieht, wie DeeDee erfasst wird, damit man an dieser Stelle noch nicht weiß, ob sie es überlebt oder nicht.

Mittlerweile bin ich jetzt aber doch sehr gespannt darauf, wie es nach diesem Stück mit Sandoval weitergehen wird. Kannst du schon sagen, wann du die Fortsetzung posten kannst? Lächeln
22.12.2003 18:47
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
AlienVibe Offline
Baumbewohner

Beiträge: 17.226
Registriert seit: Apr 2010
Beitrag: #6
Re: Fanfiction Workshop: Die letzten ihrer Art (Kapitel 3)
Die Überarbeitung hat einen guten Text noch besser gemacht - sowohl schlüssiger (das Attentat) als auch noch flüssiger zu lesen Lächeln Lächeln

*würde sich jetzt ebenfalls über eine Fortsetzung dieser Geschichte auf dem FF-Ast freuen* Lächeln Lächeln
22.12.2003 19:43
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Obi-Wahn Offline
Baumbewohner

Beiträge: 1.493
Registriert seit: Apr 2010
Beitrag: #7
Re:Fanfiction Workshop: Die letzten ihrer Art (Kapitel 3)
Soll ich euch eigentlich auch noch das letzte Kapitel von "DLiA" "zum Fraß" vorwerfen?

Hin und wieder ist alles relativ!
07.10.2005 19:12
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Emma Offline
Baumbewohner

Beiträge: 8.746
Registriert seit: Apr 2010
Beitrag: #8
Re:Fanfiction Workshop: Die letzten ihrer Art (Kapitel 3)
Gerne, Obi, allerdings kann es bei mir etwas dauern, bis eine Antwort von mir kommt. Ich bin durch das Rollenspiel momentan weitgehend ausgelastet... Traurig
09.10.2005 18:52
Alle Beiträge dieses Benutzers finden Diese Nachricht in einer Antwort zitieren
Antwort schreiben 



Gehe zu: